Wilhelm Wagenfeld (1900–1990)

Der Bremer Wilhelm Wagenfeld zählt zu den wichtigsten deutschen Industrie-Designern des 20. Jahrhunderts. Weltweites Renommee verschaffte ihm bereits seine erste Tischleuchte, die Wagenfeld-Leuchte – 1924 in Weimar zusammen mit Karl J. Jucker entworfen und bis heute als Design-Klassiker produziert. Nach der Lehre in einer Silberwarenfabrik und dem Besuch der Hanauer Zeichenakademie begann Wagenfeld 1923 als Silberschmiedgeselle am Bauhaus in Weimar. Nach dessen Verlegung nach Dessau blieb er in Weimar und trat 1926 als Assistent in die Dienste der Staatlichen Bauhochschule ein, wo er später lehrte. Während seiner Zeit in Weimar entstanden zahlreiche Entwürfe, vor allem für Leuchten und Geschirr – alle geprägt von großer Formenstrenge und einem hohen Anspruch an Perfektion. 1935 wurde er künstlerischer Leiter der Vereinigten Lausitzer Glaswerke. Nach seinem Einsatz an der Ostfront und russischer Kriegsgefangenschaft gründete er 1954 in Stuttgart die »Werkstatt Wagenfeld« zur Entwicklung von Industriemodellen, die bis 1978 bestand, und hatte für kurze Zeit eine Professur an der Hoch-schule für Bildende Künste in Berlin inne. Viele Produkte namhafter Hersteller – vom Jenaer Glaswerk Schott & Gen. über die Porzellanmanufaktur Fürstenberg, Rosenthal und Braun bis zu WMF – tragen die Handschrift seiner zeitlosen Gestaltung. Wagenfelds stilprägendes Design fand Einzug in die Sammlungen bedeutender Museen. Der Nachlass ist dank der Wilhelm-Wagenfeld-Stiftung in Bremen zu sehen.

 
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