Ausstellungseröffnung im Cairo Designstore München

In Kooperation mit der Akademie für Gestaltung und Design der Handwerkskammer für München und Oberbayern laden wir Sie zur Ausstellung „Wie entsteht Design – von der Idee bis zum Entwurf. Gestalter im Handwerk untersuchen Gelegenheiten zum Sitzen“ ein.

Wie entsteht Design – eine Ausstellung
11. Juli bis 3. August 2018

In der Ausstellung stellen sich junge Gestalter mit ihren Entwürfen und Ideen zum Thema Sitzen vor. Egal ob Gabel, Hemd oder Stuhl, jeder Entwurf ist das Resultat aus einer Vielzahl von Fragen und Entscheidungen. Die Ausstellung versucht, sich dieser Fragen bewusst zu werden und eigenen Antworten darauf zu finden: Welche Herangehensweisen wählen Gestalter für den Entwurf? Wie hängen konzeptuelle Idee und Entwurf mit Materialität, Konstruktion und der späteren Verwendung zusammen? Auch die persönlichen Aspekte der Designer werden berücksichtig, etwa Fragen wie: Was möchte ich entwerfen? Wie möchte ich entwerfen? Was will mein Entwurf?

Die Lösungen dieser Probleme können Sie bei uns besichtigen. Dabei erleben Sie vielleicht die Designklassiker von Morgen! Eine solche Ausstellung der Handwerkskammer hat es in München noch nicht gegeben und ist deshalb etwas ganz Besonderes.

Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, den 11. Juli 2018, um 20:30 Uhr im Cairo Designstore München (Tal 30, 80331 München) statt. Um Anmeldung per E-Mail (muenchen@cairo.de) oder Fax (089-23888814) wird gebeten. Alle Exponate sind bis Freitag, den 3. August zu sehen. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Akademie für Gestaltung und Design

In der Weiterbildung für Gestaltung vereinen Handwerker ihre Inspiration, ihre Materialerfahrung und ihr handwerkliches Können und setzen sie in Produkte mit eigener Handschrift um. Sie lernen, ihre Ideen zu passgenauen Konzepten für ihre Kunden zu strukturieren. Dadurch tragen sie mit ihrer Arbeit auch zur Weiterführung unserer Tradition einer handwerklichen Kultur bei, die in die Zukunft führt.


 


Marie Hülsemann 

Marie Hülsemann

Den klassischen „Sitzsack“ will ich verändern und ihn mit einer Schale kombinieren. Der in unterschiedlich dicht befüllte Zonen eingeteilte Sack passt sich dem Körper besser an. Auf ihm und gleichzeitig in der Schale liegend kann man wippen und durch Verlagerung des Gleichgewichts hin und her rollen.


Helena Raidl 

Helena Raidl

Ich möchte eine Sitzgelegenheit gestalten, die den Menschen Freiheit ermöglicht. Man soll frei entscheiden zwischen Sitz- oder Liegeposition und sich dabei geborgen fühlen. Zudem will ich mich mit Flechttechniken auseinandersetzen, da von Hand geflochtene Gegenstände eine persönliche Note haben. Als Material überlege ich z.B. Weiden, Binsen, Peddigrohr, Gräser und später auch Plastik.


Gabriel Tomassi 

Gabriel Tomassi

Ich wollte eine Sitzgelegenheit entwerfen, um am Boden zu sitzen. Sie soll der menschlichen Anatomie angepasst sein und nicht umgekehrt. Darüber hinaus sollte die Sitzgelegenheit als gestaltetes Objekt für sich sprechen. In einer experimentellen Reihe untersuche ich Höhe und Größe. Das Modell ist aus Vollholz gedrechselt.


Marie van Vügt 

Marie van Vügt

Ich möchte im Entwurfsprojekt neue Grenzen entdecken und diese überwinden – ein Experiment. Durch Faltübungen soll sich das Objekt von einer zweidimensionalen Fläche in eine dreidimensionale Sitzgelegenheit verwandeln. Im Spiel mit Oberflächenspannungen wird aus einer gekrümmten Fläche ein stabiles, ästhetisches Bauelement aus Flugzeugsperrholz und Leder.


Franziska Woerl 

Franziska Woerl

Ich will eine Sitzgruppe fürs gemütliche Beisammensein am Lagerfeuer im Garten entwerfen. Sie soll zum bequemen Sitzen in einem gleichmäßigen Abstand zum Feuer einladen. Kriterien wie Stabilität, Kippsicherheit und Ergonomie werden berücksichtigt. Ausgeführt wird sie in lasierten Holzleisten auf einem Stahlgestell.